MICHAEL GÜTTLER | Dirigent

Michael Güttler erhält eine umfassende musikalische Ausbildung, die ihn zum Dirigenten prädestinierte. Sein erster Österreichbezug war Klagenfurt, von 1998- 2002 war er dort am Stadttheater der jüngste Chefdirigent Österreichs. Weitere Chefdirigenten Positionen u.a. an der Finnischen Nationaloper Helsinki, weiters ist er seit 2003 Permanent Guest Conductor des „Mariinsky“ Theaters St. Petersburg. Als Gastdirigent hat er auf mehreren Kontinenten mit renommierten Orchestern und Opernhäusern zusammengearbeitet. Eine langjährige Verbindung gibt es auch mit der Wiener Staatsoper, wo er seit der Saison 2010 ein äusserst umfangreiches Repertoire dirigieren konnte. Sein Repertoire, seine Mehrsprachigkeit und seine langjährige Tätigkeit an italienischen, russischen, französischen Theatern geben ihm die erforderlichen Voraussetzungen authentische Interpretationen in den wesentlichen Bereichen des int. Opernrepertoires zu erarbeiten.

CAMILLA NYLUND | Sopran

zählt heute zu den weltweit führenden lyrisch-dramatischen Sopranen. Ihre musikalische Ausbildung erhielt die Finnin am Mozarteum Salzburg. Der internationale Durchbruch gelang Camilla Nylund 2005 mit Rollendebüts als „Elisabeth“ (Tannhäuser), „Leonore“ (Fidelio) und „Salome“. Diese drei Partien wurden Paraderollen für die finnische Sopranistin. Den Bayreuther Festspielen ist sie seit 10 Jahren eng verbunden. Auch bei den Salzburger Festspielen ist Nylund regelmäßig zu Gast. Denn: neben Wagner-Partien sind auch Strauss-Partien reich in Camilla Nylunds Repertoire vertreten. Die Künstlerin ist nicht nur an allen großen Opernhäusern der Welt zuhause, sondern singt auch regelmäßig auf den wichtigen Konzertpodien mit den führenden Orchestern und Dirigenten unserer Zeit. Die zahlreichen Auftritte an der Wiener Staatsoper haben die Sopranistin bewogen, Wien als künftigen Lebensmittelpunkt zu wählen. Die Künstlerin ist österreichische Kammersängerin.

PIOTR BECZALA | Tenor


Der Tenor, in Südpolen geboren, wird von Publikum und Kritikern gleichermaßen gefeiert. Er ist heute einer der gefragtesten und herausragendsten Tenöre unserer Zeit und regelmäßiger Gast an den bedeutenden Opernhäusern der Welt. Es ist müßig seine zahlreichen weltweiten Auftritte anzuführen. Er ist ein Künstler, der sein breitgefächertes Repertoire immer wieder mit interessanten Partien erweitert. Neben dem italienischen, französischen und slawischen Fach, widmet er sich nun auch vermehrt dem deutschen Fach. 2018 gab er sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen als „Lohengrin“. Den „Cavaradossi” (Tosca) sang er zuletzt an der Metropolitan Opera in New York, an der Wiener Staatsoper und wird ihn dieses Jahr auch beim Lech Classic Festival präsentieren. Zusätzlich zu seiner glänzenden Opernkarriere ist der österreichische Kammersänger Piotr Beczala auch ein gefragter Konzert- und Liedsänger.

STEFAN CERNY | Bass

studierte Gesang in seiner Heimatstadt Wien. Seit 2001 ist der Bassist der Wiener Volksoper eng
verbunden und zur Zeit wieder festes Ensemblemitglied des Hauses. Gastauftritte an der Wiener
Staatsoper, den Bregenzer Festspielen, am Theater an der Wien, Komischen Oper Berlin und an den Staatstheatern München und Nürnberg. In der Saison 2019/20 war er u.a. als „Sarastro“ (Die Zauberflöte) und als „Rocco“ (Fidelio) am Royal Opera House Covent Garden in London engagiert. Für seine Darstellung des „Doktor“ (Wozzek) am Theater an der Wien wurde Stefan Cerny mit dem österreichischen Musiktheaterpreis 2019 ausgezeichnet. Seine klare Diktion macht ihn zum prädestinierten Lied- und Balladensänger.

Joseph Lorenz | Sprecher

Der österreichische Kammerschauspieler, in Wien geboren, absolvierte seine Schauspielausbildung am Mozarteum in Salzburg. Sein erstes Engagement führte ihn nach Kassel. Am Schillertheater/Berlin war er anschließend sieben Jahre engagiert. Von der Spree wechselte Lorenz an den Rhein an das Schauspielhaus Düsseldorf. Später finden wir Lorenz in der Schweiz wieder. Zürich – Basel – Zürich sind die Stationen. Dann pendelte der Schauspieler zwischen Hamburg, Stuttgart und Zürich. Es folgten neun Jahre als Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. Seit 2004 arbeitet Joseph Lorenz als freiberuflicher Schauspieler u.a. mehrmals am Theater an der Josefstadt und bei den Festspielen in Reichenau. Neben Film- und Fernsehrollen („Paradies: Hoffnung“ von Ulrich Seidl), tritt er auch immer wieder mit großen Lesungen auf.

JASMINKA STANČUL | Klavier

Die in Serbien geborene österreichische Pianistin studierte an der Wiener Musikhochschule. Ihre musikalische Begabung und ihr außergewöhnlicher Zugang zur Musik Beethovens brachte ihr 1989 den Sieg des Internationalen Beethovenwettbewerbs in Wien. Seither konzertiert die Klaviervirtuosin mit den bedeutendsten Orchestern und den renommiertesten Dirigenten weltweit. Sie ist regelmäßig Gast bei den wichtigsten internationalen Musikfestivals. Auch kammermusikalisch ist sie u.a. mit dem Wiener Brahms Trio in internationalen Konzertsälen zu hören. Seit Oktober 2019 hat Jasminka Stančul an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien einen Lehrstuhl für das Konzertfach Klavier.

GOTTLIEB WALLISCH | Klavier

war ein „Wiener Wunderkind“. Hochprofilierte Lehrer haben seinen musikalischen Weg bestimmt. Wallisch steht in der Wiener Klaviertradition; aber noch mehr setzt er sie fort. Die internationale Karriere startete der damals 17-jährige Klaviervirtuose mit einem Konzert unter der Leitung von Lord Yehudi Menuhin. Seitdem ist Wallisch mit seinem weit gefächerten Konzertprogramm in den wichtigen Konzertsälen und Festivals zu Gast. Unter der Leitung großer Dirigenten und mit renommierten Orchestern unserer Zeit. 2016 folgte er einem Ruf auf eine Professur an die Universität der Künste Berlin. Im Beethovenjahr finden CD Aufnahmen der fünf Klavierkonzerte von L. v. Beethoven statt. Im Mai 2020 unternimmt Wallisch eine ausgedehnte Konzerttournee durch China mit Beethoven im Programm. Beim Lech Classic Festival spielte Wallisch bereits 2016 und 2019.

DALIBOR KARVAY | Violine

Die Karriere des „musikalischen Wunderkinds“ aus der Slowakei beginnt schon früh. Gefördert von dem renommierten Violin-Pädagogen Prof. Boris Kuschnir gewinnt Dalibor Karvay  große  Internationale  Wettbewerbe  und tritt in der Folge als Solist mit namhaften Orchestern auf. Seine prominentesten Zuhörer: Papst Johannes Paul II. und Prince Charles. Jahrelang perfektionierte der Ausnahmegeiger sein Spiel abseits der Konzerthallen, immer getrieben von der eigenen puristischen Suche nach klanglicher und musikalischer Vollkommenheit. Eine bedingungslose Leidenschaft, die Dalibor Karvay als Professor an der Wiener Privatuniversität für Musik und Kunst an junge Geigentalente weitergibt. Nach Jahren der inneren Suche und unermüdlichen Arbeitens an seinem Spiel ist der Virtuose nun wieder bereit sich den großen Konzertbühnen dieser Welt zu öffnen. Er lädt ein auf eine musikalische Reise, die mehr ist als nur ein Konzert. Erleben Sie einen der selbstkritischsten und zugleich genialsten Violinisten der Gegenwart.

SEBASTIAN BRU | Violoncello

Sebastian Bru, in Wien geboren, stammt aus einer argentinisch-österreichischen Musikerfamilie. Seinen ersten Cellounterricht erhält er bei seinem Vater, seinerzeit Solocellist der Wiener Volksoper. Seine Lehrer waren u.a. Clemens Hagen und Heinrich Schiff. 2006 tritt Sebastian Bru in das Orchester der Wiener Staatsoper und 2013 in den Verein der Wiener Philharmoniker ein. Als Solist spielt der Cellist regelmäßig mit namhaften Orchestern und Dirigenten. Trotz der Verpfichtung bei den Salzburger Festspielen wird Sebastian Bru sich Zeit nehmen, um beim Lech Classic Festival sein Debüt zu geben.

ANTON SARIS | Tenor

Der holländische Tenor absolvierte seine Gesangsausbildung in den Haag. Als Solist hat Anton Saris
mit bekannten Orchestern vornehmlich aus dem norddeutschen- und holländischen Raum
gearbeitet. In der Oper ist er u.a. in der Opera comique (Paris), Flämische Oper (Antwerpen), Opera
Amsterdam, Staatsoperette Dresden aufgetreten. Sein Repertoire umfasst u.a. „Florestan“ (Fidelio), „Rienzi“, „Kalaf“ (Turandot), „Eisenstein“ (Die Fledermaus), „Rodolfo“ (La Bohème), „Idomeneo“, „Erik“ (Der fliegende Holländer), „Siegmund“ (Walküre).

BIRGIT RAMSL-GAAL | Flöte

Die Solo-Flötistin der Wiener Volksoper genießt eine rege Karriere als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermusikerin. Zu den Höhepunkten der jüngsten Vergangenheit gehören Auftritte als Solistin mit ihrem Orchester in der Suntory Hall und im Seoul Arts Center, Solo-Recitals in der Tokyo Opera City Hall und Kammermusikkonzerte u.a. mit Vadim Gluzman und dem Wiener Kammerorchester im Wiener Konzerthaus. Geboren in Krems/Donau schloss sie ihre Studien in Wien (W. Schulz, B. Gisler-Haase ) und in München (A. Adorján) mit Auszeichnung ab. Sie war Stipendiatin internationaler Stiftungen und Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe u.a. beim Internationalen Flötenwettbewerb „Jean-Pierre Rampal“ Paris 2005. Die Flötistin wirkte schon beim Lech Classic Festival 2012 und 2017 mit.

MARTIN EMMERICH Konzertmeister

Der gebürtige Münchner begann bereits im Alter von 3 Jahren mit dem Violinspiel. Das Fundament für seine zukünftige künstlerische Laufbahn war eine ausgezeichnete Ausbildung. Sein Diplom absolvierte er in allen Fächern mit Auszeichnung. Ein besonderes Anliegen war es Ihm, seine Erfahrungen bezüglich neuer Musik und Ensemblespiel zu erweitern. Konsequenterweise hat er selbst bald eine Reihe erfolgreicher Kammermusiken-ensembles ins Leben gerufen. 2009 gründete er dann das Aramis Trio. Mit dem Ensemble gewann er inzwischen eine Reihe nationaler und internationaler Wettbewerbe. Auch als Konzertmeister hat Martin Emmerich sich schon früh profiliert. Mit verschiedenen Jugendorchestern spielte er in der Folge unter namhaften Dirigenten. So z.B. an seinem 18. Geburtstag als Konzertmeister unter Kurt Masur. Seit 2011 ist er als Konzertmeister am Landestheater Coburg tätig. Martin Emmerich ist beim Lech Classic Festival seit 2018 Konzertmeister.

JOBST SCHNEIDERAT | Musikalischer Studienleiter

Der Pianist wird 1986 Solorepetitor an der Semperoper Dresden. Von 2004-2012 war er Studienleiter  ebendort. Mit Musikern der Sächsischen Staatskapelle Dresden führten ihn mehrere Konzertreisen durch Europa, in die USA und nach Japan. Seit 2000 arbeitet er mit seiner „Ring“ Einstudierung unter  Giuseppe Sinopoli als musikalischer Assistent bei den Bayreuther Festspielen. Liederabende mit  namhaften Sängern ließen den vielseitigen Musiker zu einem gefragten Liedbegleiter werden.